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Man nennt es auch Vorfreude

Dieses kribbelnde Gefühl im Bauch, die Gedanken die immer wieder nervös jeden erdenklichen Schritt durchgehen, die Unfähigkeit die Hände mal kurz ruhen zu lassen - es ist unverkennbar - ich bin aufgeregt. Dieser Literaturpreis ist mir wichtiger als ich es mir lange eingestanden habe, aber wenn ich ehrlich bin, zerreißt mich die Spannung fast. Aber so ist das wohl - wenn man kurz davor ist einem Traum, den EINEN großen Traum, ein kleines Schrittchen näher zu kommen. Weil das ist er, der große Traum - Schreiben. Die Fähigkeit zu haben so zu schreiben, dass es andere Menschen bewegt, sie fesselt und entführt, sie mitleiden, mitweinen und mitfühlen zu lassen - die Euphorie oder Melancholie hinter einzelnen Wörtern spüren zu lassen.

Ja, es wäre schön. Es wäre herrlich - es wäre ein Traum...der wahrscheinlich auch heute abend noch in weiter Ferne bleibt. Aber das macht die Träume aus, nicht wahr? Sich kurz in Schwärmerein verlieren zu dürfen.

Der Bauch kribbelt, die Gedanken sind nervös und die Finger unruhig - aufgeregt und doch voller Vorfreude. Zu behaupten ich wäre kein nervliches Wrack wäre wohl doch etwas unangemessen. 

Hakuna Matata - ich glaube nicht dran, aber ich davon träumen tue ich ganz fest... 

 

1.6.07 14:01


Glücklich mit Ausrufezeichen

Ich könnte jetzt versuchen völlig sachlich dahin zu stellen, dass ich mich freue, aber wenn ich ehrlich bin - das will ich gar nicht ^^

Ich hab mich so verdammt gefreut gestern - ich hab die ganze Zeit nicht wirklich daran geglaubt und dann da nach vorne zu gehen und meine Geschichte vorzulesen - es war mein Traum!!

Als mich später die Frau vom Echo noch angesprochen hat, hatte ich meinen persönlichen kleinen Erfolg eindeutig für diesen Abend erlebt. Und als mich fremde Menschen darauf angesprochen haben, dass ihnen die Geschichte so gut gefallen habe - wow...das Gefühl war gigantisch!

Danke an alle, die sich mit mir gefreut haben - ich war verdammt froh diesen Moment mich euch zu teilen. Ein ganz besonderes Dankeschön geht an Fredo - ich weiß, ich hab dir das schon öfter gesagt, aber deine Hilfe hat mich verdammt unterstützt. Danke, dass es dich gibt!

Ein weiteres Dankeschön geht an Carina - du bist mir einer der wichtigsten Menschen geworden und dass du dabei warst hat mir sehr, sehr viel bedeutet - vielen Dank, meine Süße! Du bist einfach wunderbar.

>>Was wir am nötigsten brauchen,
ist ein Mensch, der uns zwingt,
das zu tun, was wir können <<

(Ralph Waldo Emerson)

Hakuna Matata - ein kleiner, unbedeutender Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für meine Träume

2.6.07 14:41


Himmlisch verzückt & höllisch verzwickt

Da sitze ich und denke mal wieder über meinen Gefühlszustand nach. Die Euphorie der letzten Tage verliert langsam ihre penetrante Daueranwesenheit und der Normalzustand kehrt zurück. Und genau das ist das Problem. Ich hab keine Lust mehr, dass immer alles "normal" ist - der normale Alltag, die normalen kleineren und größeren Probleme, die normalen Selbstzweifel und zwischen all dem sitze ich - eine Person, so normal und durchschnittlich wie es nur geht.

Und ich bin ganz ehrlich - es wäre verdammt schön endlich mal wieder "Schmetterlinge im Bauch" zu haben. Ein bisschen zu schwärmen und die leichte Verklärtheit dieser Momente zu genießen. Aber nun ja, man kann nichts erzwingen - also werde ich noch weiter warten, in meinem normalen Leben die Normalität perfektionieren und mich vielleicht an eine neue Geschichte machen. Und dabei werde ich die Worte von Charlotte Kerner nicht vergessen "auf dem Papier kann ich alles erschaffen" - hier muss man sich nicht an Regeln halten, nach dem Budget schauen und klären ob die Pläne realistisch sind - auf dem Papier kann man alles herzaubern was man möchte, die Phantasie ist das einzige was einen leitet und dieser ist keine Grenze gesetzt. Und ich glaube genau das ist es, was mich so unglaublich daran fasziniert...

Hakuna Matata - Himmlisch verzückt und höllisch verzwickt...   

7.6.07 21:02


Veränderung

Sitze hier und suche Antworten auf Fragen, die unbeantwortet geblieben sind. Hat das Vertrauen einfach nicht gereicht? Was habe ich falsch gemacht? Wird es nochmals jemals so, wie es einmal war? Und zu guter Letzt – fällt es leicht jemanden auszutauschen?

Ich hatte mir so sehr gewünscht, dass es noch mal klappt. Dass wir wieder zu einander finden. Aber stattdessen sitzen wir uns gegenüber – schweigend, unverstanden, fehl am Platze. Belanglose Worte sind an die Stelle gerückt, die immer für unsere Gespräche reserviert war. Wie du danach in die Bahn gestiegen bist und du weg gefahren bist, da war es klar. Ein großer Teil unserer Freundschaft ist mit dir gefahren – oder genauer gesagt, ist dieser Teil schon sehr lange verloren gegangen. Und wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht daran, dass wir ihn wieder finden – zu viel wurde darauf herumgetrampelt und was noch viel schlimmer ist – er wurde ignoriert. Ich weiß nicht was schlimmer ist – das Gefühl ausgetauscht zu sein, zu erkennen, dass man nicht gut genug war, eine Freundschaft aufzugeben oder schlicht und einfach zu wissen, dass es dir gar nicht wichtig ist. Du lebst dein Leben, ich lebe meins. Aber ich habe das Gefühl ich wurde irgendwo stehen gelassen ohne das ich die geringste Ahnung habe wie es weiter geht. Es zieht an mir vorbei und sobald ich danach greife löst es sich in Luft auf. Oder eher in ein Gas, das einen die Tränen in die Augen treibt. Ich vermute es heißt Enttäuschung.

Ich bin gar nicht so naiv zu denken, man könne Veränderungen aufhalten. C’est la vie…
Und trotzdem sitze ich hier, suche immer noch Antworten und fühle mich so verdammt verloren. Ich vermisse dich. Ich vermisse unsere Gespräche, deine aufmunternden Worte, den Unsinn den wir gemeinsam machen konnten. Ich vermisse unser Fachsimpeln über Dinge, von denen wir keine Ahnung hatten. Und ich vermisse deine Ironie, deinen Sarkasmus, der mich fertig machte und ich trotzdem wusste, dass du mich lieb hast. Ich vermisse all das und noch viel mehr.
Ich habe schon sehr lange nicht mehr geweint, und erinnere mich nun wieder, dass es auch nicht viel bringt. Es ist irgendwie merkwürdig, dass man von so weit oben so tief fallen kann – der Aufprall war kein schöner. Aber das ist wahrscheinlich die Ironie des Schicksals.
 

Hakuna Matata – …Ich hab dich lieb…

12.6.07 18:38


There's nothing left to say

>>He'd look me in the eyes
and say believe me
But then night becomes the day
and there's nothing left to say
If there's nothing left to say
then somethings wrong<<

Ein zweites Mal an dieser Stelle, ein zweites Mal die Unsicherheit, ein zweites Mal jede erdenkliche Variante des "Warums" durchgespielt, ein zweites Mal ein dumpfes Gefühl. Zweimal zu viel.

Du sprichst und sprichst doch nicht zu mir, du hörst zu und hörst mich doch nicht, du meinst du verstehst und verstehst mich doch nicht, du meinst du kennst mich und bist plötzlich trotzdem ein Fremder. 

Irgendwie traurig, dass es soweit gekommen ist...there's nothing left to say...und doch gibt es noch so viele Fragen.

Hakuna Matata - Vergiss mein nicht... 

 

15.6.07 21:44


Verspielt

Ja oder Nein. Kopf oder Zahl. Alles oder nichts.

Ich vermute ich habe falsch gesetzt.

Hakuna Matata - Der Einsatz ist gemacht, nichts geht mehr.

16.6.07 14:45


Bekenntnis

Eigentlich war es ein ganz simpler Plan - Freundschaft.

Immer und immer wieder kreisen meine Gedanken darum, können es weder verstehen, noch begreifen - von Akzeptanz gar keine Rede. Ich würde mir wünschen es wäre mir gleichgültig, würde mir wünschen es färbe sich nicht so auf meine Laune ab. Nerve mich selber mit meinen Gedanken, gehe mir auf den Geist mit den ewig selben Fragen. Deine Worte haben mich unheimlich verletzt, und das ist mir erst jetzt wirklich bewusst geworden. Vieles kann ich akzeptieren, vieles hätte ich verstanden, über vieles hätte ich drüber hinweggeschaut...aber meine Träume nicht ernst zu nehmen, dich nicht dafür zu interessieren - und dich erneut wichtiger zu nehmen - das war das, was mich am meisten verletzt hat.

Ich denke oft, dass ich wahrscheinlich überreagiere, dir Unrecht tue und etwas erwarte, das fern von der Realität liegt. Wahrscheinlich habe ich genauso zu dieser Situation beigetragen wie du, aber trotz allem kann ich nicht verstehen, wie du es noch nicht einmal wahr nehmen kannst.

Es tut mir leid für all die, die meine Laune abbekommen, tut mir leid wenn ich teilweise unfair oder ungeduldig war und es tut mir aufrichtig leid, wenn ich die Menschen um mich herum vernachlässigt habe. Ich versuche mich zu bessern, versuche wieder fröhlicher zu sein. Überhaupt weiß ich nicht wo meine Unbeschwertheit hin ist, mein Drang albern zu sein, wieso es mir so schwer fällt zu lachen und Leute zum Lachen zu bringen. Verzeiht mir.

Menschen kommen, Menschen gehen. Manchmal erwärmen sie dein Herz, geben dir so viel allein durch ihre Anwesenheit, manchmal lehren sie dich Dinge, an die du dich ein Leben lang erinnerst. Manchmal bringen sie dich einfach nur zum Lachen, und bemerken selber nicht wie viel sie dir damit schenken. Manchmal hören Menschen einfach zu und wissen wann sie gebraucht werden, geben ohne zu nehmen. Manchmal bringen Menschen einfach nur eine neue Erfahrungen mit in dein Leben. Doch fast immer fehlt etwas, wenn ein Mensch geht. Ein aufrichtiges Lachen, eine herzvolle Umarmung, ein aufmunterndes Wort, ein Stück voll Liebe oder auch eine einzelne Träne. Wie es so schön heißt, "sie hinterlassen Spuren, die nie ganz verwehen". 

Weg

Du das eine,
ich das andere Ufer,
zwischen uns der Fluss,
der Weg -
eine Bewegung
ins Uferlose.  

(Hans Kruppa)

Hakuna Matata - Wenn du nur sehen würdest, dass meine Spur sich verliert, wäre die Angst überflüssig zu sein nicht ganz so groß.   

 

20.6.07 21:12


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