Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Maßnahmen

Schade, dass es so weit kommen musste, dass ich meinen Blog mit einem Passwort ausstatten musste. Doch Leute sollten nicht glauben, dass sie mich mit sinnlosen Anschuldigung und nievaulosen Beleidigungen erreichen können. Deswegen habe ich mich auch gezielt nicht dazu geäußert gehabt...

Nun ja, ich hoffe das dem nun damit ein Ende gesetzt ist,
danke an die Leute, die hinter mir stehen.  

Hakuna Matata - nicht ganz so selbstsicher momentan...

2.3.07 20:59


Lebensfreude

Ich war heute mit meiner Mutter spazieren – wir sind auf den Frankenstein gewandert. Nicht nur dass alles andere bei diesem wunderschönen Wetter eine wirkliche Verschwendung des Tages gewesen wäre, nein, es war auch die reinste Reise in Erinnerungen meiner Kindheit. Wie oft bin ich als kleiner Knirps mit meinen Eltern genau diese Wege entlang gelaufen, habe alberne Spielchen mit ihnen gespielt, die ich aber über alles geliebt habe? Ich kann mich noch so gut erinnern wie ich mit meinem Vater stundenlang im Wald Pfeifen geübt habe…bis ich es schließlich konnte und meine Eltern von morgens bis abends damit gequält habe. Oder wie wir die Waldwege entlang gelaufen sind, uns immer abwechselnd Witze ausgedacht haben und „Ich sehe was, was du nicht siehst“ gespielt haben. Am Ende einer Wanderung habe ich manchmal ein Eis bekommen – ich habe mich jedes Mal riesig gefreut.
Ich weiß auch noch sehr genau, dass ich oft überhaupt keinen Elan hatte schon wieder wandern zu gehen. Doch heute, zehn bis dreizehn Jahre später, würde ich so viel dafür geben diese Wanderungen noch mal erleben zu können. Noch einmal die Zeit alleine mit meinen Eltern genießen zu können, das Gefühl wieder zu entdecken, welches sich mit Euphorie wohl am besten beschreiben ließe.


 
Die letzte Zeit war schwierig. An einem Tag himmelhoch jauchzend, am nächsten Tag von einer inneren Traurigkeit geprägt, die ich selbst nicht erklären kann. Mir geht so viel im Kopf herum, so viele Fragen mit ungeklärten Antworten, so viele Gefühle, die ich nur teilweise zu ordnen kann.
Die Beleidigungen in der letzten Woche waren nicht so, dass man sie hätte ernst nehmen können und doch haben sie ihren Zweck ziemlich gut erfüllt – sie haben mich verletzt und mir erhebliches Selbstvertrauen geklaut. Ich hoffe wirklich dass ihnen nun ein Ende gesetzt ist, dass ich mich wieder auf Dinge konzentrieren kann, die es auch wirklich verdient haben, wenn man ihnen Aufmerksamkeit entgegen bringt.
Ich werde sehen was die nächste Woche bringt – und die darauf folgenden…und im Notfall habe ich nun ein Geheimrezept gefunden – in Erinnerungen schwelgen, die Natur entdecken und einfach mal Zeit für sich alleine genießen…alles Dinge, die es auf unkomplizierte Weise schaffen einem ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Hakuna Matata – ein Stückchen Lebensfreude für den Moment, bitte…

4.3.07 21:03


Erwartungen

>>Man ist nicht von dem was ein Anderer tut (oder nicht tut) enttäuscht sondern nur über die eigenen Erwartungen an den Anderen<<

(Ralf Kunke)

In wie weit habe ich das Recht Erwartungen in andere Menschen zu setzen? Gehört es zu einer Freundschaft dazu, dass man etwas von Anderem erwartet? Gefühle? Handlungen? Und noch viel mehr - Einfühlungsvermögen?
Entscheiden wir nicht jeden Tag von neuem ob unsere Freundschaft die Erwartungen erfüllt, die wir regelmäßig an sie stellen? Beziehungsweise, sind wir nicht eigentlich selber Schuld, wenn wir daraufhin enttäuscht werden?

Ich wiederhole meine Frage ohne wirklich eine Antwort zu wissen:

In wie weit habe ich das Recht Erwartungen in andere Menschen zu setzen?

Ich bin sehr gut darin Erwartungen in meine Mitmenschen zu setzen, genauso wie ich auch ein Talent habe mich zu bemitleiden, wenn diese nicht erfüllt werden. Es gibt Tage an denen ich mich wirklich frage wie es meine Freunde mit mir aushalten...ich glaube heute ist so einer...

Hakuna Matata - ich sage bescheid, wenn ich eine Antwort gefunden habe..

 

10.3.07 21:20


Walking on sunshine

>>Das Leben ist ziemlich schnell vorbei. Wenn man nicht ab und zu stehen bleibt und sich umschaut, könnte man es verpassen<< 

(Aus „Ferris macht blau&ldquo

Heute war so ein Tag, bei dem es sich gelohnt hat sich um zu schauen und nach dem Leben Ausschau zu halten. Blauer Himmel, strahlende Sonne, ein Eis auf die Hand und die ersten brummenden Hummeln, die mich gar nicht mehr alleine lassen wollten – der Frühling ist da! Und schon seit langem hatte ich nicht mehr so gute Laune, konnte auf die Frage nach dem Wohlbefinden antworten „Ob es mir gut geht? Ja…ja, das tut es wirklich!“

Und soll ich euch was verraten? Es hat verdammt gut getan….

Hakuna Matata – „It’s time to feel good“…jetzt erst recht

12.3.07 19:56


Wir hatten den Moment <3

Und es wäre doch so leicht, deine Nummer zu wählen,
mich nicht länger rumzuquälen, doch das Telefon bleibt liegen.
Der Gedanke an dich reicht, um Berge zu versetzen,
mich wieder zu verletzen, ohne fallschirm loszufliegen.
Wir hielten uns so fest, bin komplett mit dir versunken,
bin total in dir ertrunken. Was kümmert uns der Rest?

Wir hatten den Moment, den uns niemand mehr nehmen kann,
und ich denke viel zu oft daran zurück.
Wir hatten den Moment. Doch irgendjemand hielt dieZeit nicht an.
Und es bleibt nur der Gedanke an kaum gelebtes Glück.

Zu klar, wie ich dich vor mir seh', ich spür' dein Herz schon schlagen,
ich hör' mich Worte sagen, die das Ganze nicht erfassen.
Der Gedanke tut so weh, verlor mich ganz in deinen Augen.
Nur Ideen, die nichts taugen: Dich nie mehr loszulassen.
Wir hielten uns so fest, vielleicht nur ein paar Sekunden,
nicht gesucht und doch gefunden, was uns nie mehr verlässt.


Wir hatten den Moment, den uns niemand mehr nehmen kann,
und ich denke jeden Tag daran zurück.
Wir hatten den Moment. Doch irgendjemand hielt die Zeit nicht an.
Und es bleibt nur der Gedanke an kaum gelebtes Glück.
Ich möchte ganz genau jetzt einfach bei dir sein,
und zu allerletzt verstehen, dass es nicht geht.
Will den Moment noch mal entfalten.
Ich will dich nur noch einmal halten...

Wir hatten den Moment, in dem uns nichts und niemand störte,
in dem ich nur noch dir gehörte, nur noch dir.
Wir hatten den Moment. Doch irgendjemand hielt die Zeit nicht an.
Und der Augenblick ist längst vorbei und doch so schmerzhaft hier.

(Wise Guys - Wir hatten den Moment) 

 

 

21.3.07 20:44


Bye, bye sunshine

>>Traurigkeit ist etwas ganz Natürliches,
sie ist das Atemholen der Freude<<

(Paula Modersohn – Becker)

Ich schau aus dem Fenster und die Schneeflocken toben durch die Luft. Es ist Mitte März, gestern war Frühlingsanfang und das Wetter scheint seinen eigenen Weg gehen zu wollen.
Die Balkonbrüstung ist schon übersäht mit kleinen Pfützen, die Straßen sind matschig und grau und die Weidenkätzchen scheinen sich auch fehl am Platze zu fühlen.
So ähnlich geht es auch mir momentan (hey…ich bin ein Weidenkätzchen&hellip – ausgelaugt, traurig und schlechtgelaunt ohne wirklich zu wissen wieso. Oder vielleicht auch ohne es wissen zu wollen.
Da eine Freundschaft die vor meinen Augen immer mehr zerbricht und bald nicht mal mehr mit größter Anstrengung am Leben gehalten werden kann, dort das Gefühl dem Leben immer etwas hinterher zu hinken und zwischendurch der ewige Alltagsstress.
Wo ist meine gute Laune hin, die noch vor einer Woche fast albern penetrant war? Wahrscheinlich zusammen mit den letzten Sonnenstrahlen hinter einer großen grauen Wolke verschwunden. Doch ich hoffe sie sagt meiner missmutigen Laune bald den Kampf an und lässt sich mal wieder bei mir blicken – ich werde sie mit offenen Armen begrüßen.
 

Hakuna Matata – Ich hol schon mal die Sonnenbrille raus, schließlich kann man nie wissen wann die Sonnen einen wieder blendet…

22.3.07 18:13


Kartenhaus

Gestern noch lag mein ganzes Tun im kompletten Chaos. Im Stillen hab ich um Hilfe gerufen, versucht die zusammenhanglosen Gedanken zu ordnen und ihnen einen Sinn zu geben. Wieso muss immer genau dann, wenn man das Gefühl hat richtig zu sein, alles in sich zusammen fallen – wie ein Kartenhaus. Mühselig aufgebaut, die Zeit des Triumphes genossen…bis jemand die unterste Karte raus gezogen hat. Nun stehe ich davor, weiß nicht ob ich das Alte wieder aufbauen soll, etwas Neues bauen oder alles so liegen lassen soll.

Vorhin bin ich spazieren gegangen um das schöne Wetter etwas auszukosten. Ich habe so laut Musik gehört, dass ich die nächsten paar Tage wahrscheinlich taub herumlaufe, doch ich habe auch eine Erkenntnis gemacht. Die ganze Zeit habe ich erwartet, dass sich etwas ändert, dass etwas besser wird ohne zu wissen was besser wäre. Doch was habe ich eigentlich geglaubt? Dass die Veränderung vom Himmel fällt, mir winkt und „Hey, Überraschung hier bin ich!“ zu ruft? Ein ziemlich naiver Gedanke, wenn man mal bedenkt dass doch ich alleine diejenige bin, die etwas ändern kann. Wenn ich unzufrieden bin, ist es an mir etwas zu verbessern.


Und ich habe auch eine Antwort gefunden. Ich werde ein neues Kartenhaus bauen, aber die Karten werden immer die Alten bleiben. Neues und Altes schließt sich nicht aus, es fordert nur Kompromisse – und die bin ich bereit einzugehen!

Ich habe diesen Tag genossen wie schon lange keinen mehr. Ich habe viel gearbeitet, habe nachgedacht und geträumt, gesungen und gelacht – kurz, ich habe gelebt. Und es war wundervoll…

Die Karten sind neu gemischt und liegen offen auf dem Tisch, ich bin gespannt was der nächste Zug bringt.

 

Hakuna Matata – Adieu Trübsaal, willkommen Lebensfreude…

26.3.07 19:25


Gratis bloggen bei
myblog.de