Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Image Hosted by ImageShack.us

Vielleicht gibt es schönere Zeiten..aber diese ist die unsere..

So..nun gehöre also auch ich zu den Leuten, die hier auf einem Blog anderen etwas von ihrem Leben erzählen wollen. Und da ich nunmal eine Person bin, die unheimlich gerne schreibt und sich über Gott und die Welt Gedanken macht ist das vielleicht genau das Richtige für mich - wir werden es sehen...(liebe Grüße an Fredo..du hast mich drauf gebracht ^^)

Am Sonntag war ich mit Desi im Wald spazieren - und das hat mal wieder so unglaublich gut getan...doch seitdem schweben mir die Worte "Hakuna Matata" im Kopf herum - wörtlich übersetzt bedeuten sie "Es gibt keine Schwierigkeiten". Ein Lebensmotto, dass ich mir gerne zum Eigenen machen würde, doch irgendwie bin ich momentan an seiner Richtigkeit sehr am Zweifeln. Manche Freunde scheinen einen schon als Selbstverständlich vorrauszusetzen, und es würde reichen wenn sie einen den Stempel "Freundin" aufdrücken würden. Es ist wie bei einem Adventskalendertürchen...voller Vorfreude wird es aufgerissen, die Schokolade genüßlich verzerrt und dann achtlos stehen gelassen - das Gewollte hat man ja bereits bekommen. Doch man kann nicht erwarten, dass sich dieses Türchen alleine wieder mit Schokolade füllt...kommt nichts hinein, kann auch nichts herausgenommen werden. Und dann stehen sie mit großen Augen davor, betrachten den leeren Platz und die klaffende Lücke.

In letzter Zeit komme ich mir bei einigen Personen so vor...geht es ihnen schlecht bin ich da. Da ist die Möglichkeit einfach sich auszuheulen, sich ein paar tröstende Worte und ein zärtliches Schulterklopfen abzuholen. Ist die Krise überwunden sind es wieder andere Personen, die an der Tagesordnung stehen - "das Türchen wird achtlos offen stehen gelassen". Es ist nicht so, dass ich nicht gerne helfen möchte oder diese Person nicht aufmuntern will...doch wo nichts gegeben wird, kann nichts genommen werden. Mein Problem ist ganz simpel - es tut einfach weh so behandelt zu werden. Wie eine Taschentuchpackung, die schnell verwendet wird um Tränen wegzuwischen und für den nächsten Gebrauch vorsorglich in die Schublade gelegt wird...dabei würde ich mir eigentlich nur mal ein nettes Lächeln wünschen, ein paar liebe Worte...und eventuell selber mal Aufmunterung, wenn ich sie brauche.

>>Liebe mich dann,
wenn ich es am wenigsten verdient habe,
denn dann brauche ich es am meisten.<<

Mir hat eine Freundin vor kurzem gesagt "Ich glaube du hast einfach die Gabe dich schnell in andere Menschen hineinzudenken und das ist das, wofür sie dich schätzen!" - das klingt als wäre ich eine Seelenklempnerin, würde den Menschen in die Augen schauen und ihnen sagen was sie hören wollen. Ich weiß, dass es ein Kompliment hatte sein sollen, aber irgendwie wirkt es so als würde ich das wie ein Hobby betreiben. Nach dem Motto "Morgens aufstehen, in die Schule gehen, mittags essen, Hausaufgaben machen, ins Training gehen und abends den Leuten bei ihrem Kummer zu hören"...am besten noch mit Uhrzeit und Kästchen zum Abhacken.
Leute, die mir etwas bedeuten, die mir wichtig sind - denen höre ich zu...genauso wie sie es bei mir tun - um das mal zu betonen. Das was ich gebe, kriege ich schließlich auch zurück - und genau das ist es doch, was eine Freundschaft ausmacht. Und genau deswegen verletzt es mich so, wenn manche Personen davon ausgehen, dass ich für immer da sein werde und dass eine Freundschaft nicht gepflegt werden muss. Natürlich möchte ich das im Rahmen des Möglichen, aber ist es dann zu viel verlangt auch mal ein paar nette Worte hören zu wollen? Zu einer Freundschaft gehören zwei Personen...und die Kraft für einen Einzelspieler habe ich leider nicht.
K.O. gegangen in der dritten Runde...man könnte meinen ich rede von einem Wettkampf...dabei geht es hier doch nur Freundschaft. Irgendwie traurig, wenn aus einer langjährigen Freundschaft ein Verlierer hervor geht...

Hakuna Matata - ich werde dran arbeiten...

7.2.07 21:21


Klappe, die Zweite...

Hatte heute meine letzte Tanzstunde...ich glaube ich war schon lange nicht mehr so glücklich und so traurig in einem Moment. Die kommenden Donnerstage werden sehr einseitig werden - so ganz ohne meinen wöchentlichen Gang zur Tanzschule. Nun ja, Sehnsucht soll ja angeblich manchmal ganz gut tun...^^ Wir werden sehen...

Danach war ich mit Simon im Enchilada - das Ende meiner Tanzkarriere feiern Bis auf diesen dämlichen Kellner, der zu doof war uns was zu essen zu bringen (wir haben geschlagene ZWEI Stunden gewartet...mein Hintern hat nun die Form des Barhockers angenommen...)
Aber wir haben uns zum Ausgleich mit alkoholfreien Cocktails gehörig die Kante gegeben...obwohl ich mich irgendwie doch nicht überwinden konnte auf den Tischen zu tanzen ^^

Ansonsten hat sich mein Leben leider nicht von gestern auf heute dazu verschrieben übermäßig interessant zu werden, doch was nicht ist kann ja noch werden. Ich blicke hoffnungsvoll nach vorne ganz nach dem Motto

>>Lache das Leben an, vielleicht lacht es zurück<<

und wer weiß - vielleicht kommt ja mit dem morgigen Vokabeltest in Englisch auch der Wendepunkt meines Lebens...

Hakuna Matata - ich bleibe zuversichtlich...

8.2.07 22:04


Krank

So, jetzt ist es offiziell - auch ich weile unter den Erkrankten, habe die totalen Kopfschmerzen und leichtes Fieber. Nun ja, ich vermute selbst das werde ich überleben...also bloß nicht zu früh Hoffnungen machen...
Hab heute den ganzen Tag im Bett gelegen und geschlafen - ich glaube ich habe meinen Schlafbedarf für eine Woche gestillt.  

Ich geh mich jetzt mal auskurieren - vielleicht bin ich ja morgen für das "Fünf-Sterne-Menü" wieder fit

Hakuna Matata - lang nicht mehr so weit davon entfernt wie heute...

9.2.07 21:37


All you need is love...

Nachdem ich gestern von meinen Starköchen bekocht wurde (und es wirklich sehr genossen habe) habe ich meinen Tag heute mit Desi und Logarithmusfunktionen verbracht, wobei ich sagen muss dass Erstere meine bevorzugte Gesellschaft war

Beim Heimfahren wurde ich dann Zeuge eines zu süßen Schauspiels. Mir gegenüber in der Bahn saß ein älteres Ehepaar, bestimmt beide mitte 70 und die typischen Großeltern, so wie sie im Bilderbuche stehen. Die beiden haben sich über alltägliche Dinge unterhalten wie den Kaffee, den es mittags gab oder die Sehnsucht nach den Enkelkindern, die sich schon lange nicht mehr haben blicken lassen.
Irgendwann hat der Ehemann liebevoll die Hand seiner Frau in die Seine genommen und ihr einen kurzen Bussi auf die Wange gegeben. Er hat sie angeschaut und gefragt, ob sie ihm nicht sein Lieblingsessen zu Abend kochen wolle. Sie hat nur gelächelt und gemeint: "Tue ich das nicht schon seit fünfzig Jahren, mein Lieber?"
Seine kurze und schmunzelnde Antwort kam sofort": "Genau deswegen sitze ich ja jetzt hier neben dir..." Die Beiden haben herzhaft angefangen zu lachen und sich gekappelt. Dies alles haben sie auf so eine liebevolle Art getan, mit so viel Respekt dem anderen gegenüber, dass es mich fast zu Tränen gerührt hat. So dumm es auch klingen mag, aber diese beiden Menschen scheinen allen modernen Beziehungsproblemen getrotz zu haben und strahlen eine Weisheit aus, die doch hoffen lässt - "Schaut her, die wahre Liebe gibt es doch noch"
Beide hatten tiefe Falten und graue Haare, auf dem Schoß trug der Mann eine altmodische Ledertasche, die die besten Jahre schon eindeutig hinter sich hatte. Doch dieses Ehepaar hat etwas Zeitloses ausgestrahlt, etwas dass Hoffnung geweckt hat und mich hat lächeln lassen.

Ich weiß nicht genau was es war, die warmherzige Art miteinander umzugehen, ihr Lachen, das im Alter scheinbar kein bisschen der Lebensfreude verloren hat, oder einfach nur die Erkenntnis, dass sich zwei Menschen auch noch nach so vielen Jahren aus tiefster Überzeugung her lieben können - es hat mich zu tiefst gerührt, was sich da direkt vor meinen Augen abgespielt hat. Eins weiß ich jetzt - Liebe hat keine Altersbegrenzung und schon gar kein Verfallsdatum...im Gegenteil, gerade im Alter scheint man das Geheimnis erst allmählich zu entdecken...

Hakuna Matata - ein Stückchen Dolce Vita zum Auskosten, ich werde es im Herzen tragen


11.2.07 20:04


Fix & Fertig

Heute war ich endlich mal wieder im Training und bin jetzt dem Scheintod nahe...nachdem wir uns heute schon bei unserem U+ - Vertretungslehrer in Sport austoben konnten (und ich weiß immer noch nicht, was der uns da auf halb-deutsch zu verstehen geben wollte), habe ich nun das Gefühl genug getan zu haben. Werde mich jetzt noch meinen Englischvokabeln widmen und danach nur noch meinem Bett.

Hakuna Matata - aus dem letzten Loch gepfiffen...

12.2.07 21:19


Schreibwut

Heute war ich kurz in der Stadt und habe ansonsten meiner Schreibwut mal wieder vollen Lauf gelassen. Anbei ist das Ergebnis, eine Kurzgeschichte - aufbauendend an dem Buch, an dem ich gerade schreibe...

Vielleicht gefällts ja...^^

Unerbittlich trommelten dicke Regentropfen gegen das kleine Fenster, welches die einzige Möglichkeit bot den spärlich eingerichteten Raum mit etwas Tageslicht zu durchfluten. Doch draußen am Himmel hingen bedrohlich dunkle Wolken, die jede Hoffnung auf ein paar Sonnenstrahlen schon im Keim erstickten.
Drinnen im Zimmer saß Susan. Die sonst so glänzenden Haare, hingen kraftlos und stumpf über die Schulter, ihr Gesicht war bleich, die Wangen eingefallen und unter den ausdruckslosen Augen zeichneten sich deutlich dunkle Augenringe ab – das Ergebnis vieler Nächte, in denen sie sich schlaflos umher gewälzt hatte, nur mühevoll die Tränen unterdrückend.
Susan saß an einem alten, rustikalen Schreibtisch und blickte auf ein weißes Blatt Papier. Mit dem Kuli trommelte sie nervös auf die Tischplatte, als hoffe sie so das Gewirr ordnen zu können, den umherschwirrenden Worte und belanglos zusammen gestellten Sätze in ihrem Kopf einen Sinn zu geben. Eine einzelne Träne rollte ihr über die Wange und Susan wischte sie unwirsch ab. Sie wollte nicht mehr weinen, nicht mehr länger ihre Situation bemitleiden, sondern endlich wieder Fuß fassen – Fuß fassen im Alltag, ins Leben zurückkehren. Dieser Brief sollte der erste Schritt sein in die richtige Richtung – ein Schritt der Hoffnung und der Zuversicht entgegen.
Mit zittrigen Fingern begann sie zu schreiben, das zuvor leere Blatt mit Gefühlen und Gedanken zu füllen.

Lieber Martin,

in dem Moment wo du entschieden hast deinem Leiden und damit deinem Leben  ein Ende zu setzen, hast du einen Aspekt nicht bedacht. Hast du dir je Gedanken darüber gemacht, wie mein Leben aussehen sollte nachdem es seinen Sinn verloren hatte?
Jeden Morgen wache ich auf und taste nach deinem Kopfkissen. Doch da ist nichts, nur eine kalte, leere Stelle, die mich fesselt in meiner Angst, meiner Trauer. Es sind nicht nur die Momente im Alltag, in denen du fehlst. Und auch nicht die Erkenntnis, dass es nie wieder so werden kann wie es mal war. Nein, viel mehr ist es das Gefühl stehen geblieben zu sein. Alle um mich herum haben ihr Leben, ihre Aufgaben, ihre Verantwortung. Sie freuen sich auf Morgen, haben Ziele, die sie erreichen möchten und Träume, nach denen sie greifen. Doch was habe ich noch? Du bist in der Vergangenheit in mein Leben getreten, hast es in der Gegenwart bereichert und mit so viel Liebe gefüllt und auch du hättest meine Zukunft bestimmen sollen. Doch da ist nur diese kalte, leere Stelle – ein Fehler im perfekten Lebenstraum, der nun alles aus ihrer Ordnung wirft. Ich muss mit dem Vergangen abschließen um in die Zukunft blicken zu können, doch das würde bedeuten das Passierte zu akzeptieren…und dazu sehe ich mich nicht in der Lage.
Stehen geblieben im Leben – so würde ich meine Situation beschreiben. Denn so sehr ich versuche nach vorne zu kommen, muss ich mich doch immer wieder umblicken, laufe wieder in die Erinnerungen zurück. Nur von weitem kann ich sehen, wie alle anderen weiterleben und an mir vorbei ziehen. Ich scheine an meiner Stelle vergessen worden zu sein…
Gerade jetzt möchte ich dich in den Arm schließen, mich an deine tröstenden Worte stützen und in deiner Zuversicht versinken. Du fehlst mir so unendlich, Martin.
„Ich liebe dich“, war mein Versprechen an dich und ich habe nicht vor es zu brechen. Du wirst auch weiterhin meine Zukunft bestimmen, weil ich es so möchte. Träume und Ziele lassen sich neu entwickeln, doch die Vergangenheit bleibt für immer ein Teil von uns.
Und auch wenn ich nie sehen werde, wie du diesen Brief in Händen hältst, deine Augen die Worte verfolgen und sich deine Gefühle in deinem Gesicht, deinen Augen und Mundwinkeln widerspiegeln, so vertraue ich doch darauf, dass du es weißt. Dass du weißt, dass ich dich liebe und dass du der Mensch bist, den ich immer in meinem Herzen trage werde.
Meine Sicht der Dinge, mein Blickwinkel ins Leben hat sich geändert, hat mich weiterentwickelt. Noch weiß ich nicht, wie ich das alles umsetzen soll, kann noch nicht wirklich begreifen was sich vor meinen Augen abspielt. Doch ich verspreche dir, dass ich nicht aufgeben werde. Unsere Liebe hat mich die ganzen letzten Jahre stark gemacht und das wird sie auch fortan tun.
Deinen Verlust werde ich nie wirklich überwinden und ich hoffe du weißt das. Dich geliebt zu haben – dich immer noch zu lieben hat mich zu der Person werden lassen, die ich nun bin. Ich werde nicht nur mir selbst treu bleiben, sondern vor allem auch Dir, Martin.
Ich werde dich immer in meinem Herzen tragen…

 In Liebe,

                     Susan

Energisch legte Susan den Stift neben ihr nun vollbeschriebenes Blatt. Sie wusste, dass der Brief gut geworden war, jedes weitere Wort würde den eigentlichen Inhalt nur unter sich begraben.
Das Leben hat dich vor eine Herausforderung gestellt, vielleicht ist sie es wert sie anzunehmen…, dachte Susan im Stillen und während draußen das stetige Prasseln des Regens zunehmend verstummte und sich zwischen den dunklen Wolken vereinzelt und schüchtern schwache Sonnenstrahlen hervorwagten, huschte ein vorsichtiges und schwaches Lächeln über Susans Gesicht.
Ein Schritt in die richtige Richtung – ein Schritt zurück ins Leben…

        

13.2.07 19:58


Letzter Eintrag mit 15 Jahren...^^

Soo, mein letzter Tag als 15 - jährige neigt sich dem Ende hinzu, keine Ahnung ob das nun schön oder traurig ist...

Heute war irgendwie ein total anstrengender Tag, erst Mathearbeit (wo ich wirklich mal ein gutes Gefühl habe ^^), dann heute nachmittag noch im Training..für heute habe ich mich genug masakrieren lassen...

Um meinen Lesern (die bestimmt zahlreich bestehen *hüstel*) noch einen amüsanten Abend zu schenken, werde ich nunmal Zitate aus unserem heutigen "Aucktor - Physik - Stunden" zum Besten geben...am besten einen festen Sitzplatz und schalldichte Wände zulegen...^^

Aucktor betrachtet leicht verwirrt sein Tafelbild - ein abstarktes Gemälde, was er soeben an die Tafel gepinselt hatte....
Aucktor: "Hmm, sascht ma - wat hab isch denn jet hier gemaalt?? Wat solln des dastelln??"

Einige Schülerinnen sind leicht abgelenkt von einer umherkriechenden Kellerassel. Aucktor eilt herbei und betrachtet das Tierchen leicht verklärt:
"Mööönsch...dat it aba schööön"

Aucktor: "Also wenn ein Oparateur..."
Alle schaun sich verzweifelt an und wissen nicht was er mit diesem Wort meint...
Schüler: "Ähhm..ich glaube er meint einen Chirurgen.."

Simon und ich haben im Unterricht Briefchen geschrieben, gerade ist Simon tief versunken in eine Antwort und bemerkt nicht, dass Herr Aucktor direkt vor ihm steht. Als er ihn sieht, versucht er hektisch das Blatt wegzulegen, doch Herr Aucktor lächelt nur wissend:
"Es gibt Dinge, die müssen einfach aufgeschrieben und geklärt werden, ja dat kenn isch auch...also mach ruhisch weiter..."
Ohne einer weiteren Bemerkung dreht er sich, führt seinen Unterricht fort und hinterlässt einen zu tiefst verwirrten Simon...

Hakuna Matata - ich werde die letzten Stunden genießen..^^
 

14.2.07 20:43


 [eine Seite weiter]
Gratis bloggen bei
myblog.de