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Liebe?

>>Das Wesen wahrer Liebe lässt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen. Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam<<

(Honore de Balzac)

Weinen oder Lachen? Vielleicht zu jedem Lächeln eine Träne.  

9.9.07 19:40


Das erste Mal seit den letzten Tagen komme ich dazu mich mal ruhig hinzusetzen und meinen Gedanken nachzugehen. Es zeugt schon von großem Stress, wenn sogar die Zeit zum Denken fehlt. Dabei brauche ich das so sehr.

Ich glaube ich bin ein Mensch, der unnatürlich viele Gedanken produziert. Ich wühle mich durch meine Vergangenheit - dazu zählen auch die letzten paar Stunden, erinnere mich an Worte und Blicke meiner Mitmenschen, wälze mich durch Zweifel, verharre in Fragen, zu denen mir die Antworten fehlen, und ziehe mich schließlich in meine Bedürfnisse zurück, die sich von materiellen Wünschen bis hin zu seelischer Zuneigung erstrecken. Ist das merkwürdig? Vielleicht. Aber eigentlich hat es mehr etwas mit Interesse zu tun. Ich möchte analysieren und interpretieren, verstehen und erklären, erkennen und verwirklichen. Und nicht selten möchte ich einfach nur entdecken, worin die Schönheit liegt, die all das um uns herum so einzigartig macht. Doch vielleicht sollte ich von Zeit zu Zeit aufhören zu suchen, die Gedanken loslassen und erkennen, dass die schönen Momente nicht gefunden werden müssen. Sie finden uns. 

Die Gedanken werde ich nie ganz ablegen, denn sie sind ein Teil von mir. Doch das Vertrauen, dass es immer etwas gibt, worüber man sich freuen kann - etwas, wofür es sich zu leben lohnt - dieses Vertrauen sollte sich ergänzen lassen. Nachdem ich es anprobiert habe denke ich doch, dass es mir ganz gut stehen würde. Ob es meinen Typ unterstreicht? Keine Ahnung, vielleicht. Wir werden sehen.

Hakuna Matata - Danke, ich behalte es gleich an.  

31.8.07 21:22


Die Kamera läuft..

...und Action!

Klappe, die Erste. Alle sind aufgeregt, hasten hin und her und werfen sich ein scheues Lächeln zu. Mir kommt gerade alles wie in einem Film vor. Die erste Schulwoche war noch irreal und ist durch ständige Szenenwechsel wie im Flug vergangen. Ich denke einige Stellen sind noch nicht vollkommen, doch alles in allem scheint es ein guter Film zu werden. 

Er hat alles was er braucht - ein bisschen Spannung, einen Hauch von Wissen, einen intellektuellen Touch und allem voran menschliche Höhen und Tiefen. Denn was sieht das begierige Publikum lieber als unterschwelliges Drama und zwischenmenschliche Beziehungen? Freudig sieht es zu wie dort neue Freundschaften beginnen, aber noch viel begeisterter ist es von jenen Freundschaften, die enttäuschen. Denn wie in einem schlechten Roadmovie geht hier jegliche tiefere Zuneigung flöten und ehemaliges Vertrauen verabschiedet sich mit leisem Gruß. Adiós Amigo oder eher Leb wohl? Ich habe keine Ahnung - und vielleicht ist dies noch das Tröstliche daran. Wir schenken uns einfach das höfliche Lächeln und ich habe es ziemlich schnell gelernt es dir gleichzutun - es einfach zu ignorieren. Ich dachte immer es wäre schwieriger.

...Cut! Und Kamera aus!

Da sind wir angelangt - nicht mehr als ein Film, der sich in der Erinnerung immer wieder abspielt. Manchmal frage ich mich, ob ich das Drehbuch falsch gelesen habe - vielleicht hätte ein einfacher Dialogswechsel vieles geändert. Doch deine Hauptrolle ist vergeben und für eine Nebenrolle scheint es auch nicht zu reichen. Waren meine schauspielerischen Fähigkeiten zu schlecht? Oder meine Interpretationen falsch? Oder war das einfach der Ablauf, wie er vorbestimmt war? Ich werde es nie erfahren, denn diese Stellen sind im Film leider nicht mehr enthalten.

Aber eines habe ich endlich verstanden - auch wenn die Kamera aus ist; die Handlung hört nie auf zu existieren.

Hakuna Matata - Ab jetzt endlich "Klappe, die Zweite!" 

 

24.8.07 20:13


Abschied

Eine Umarmung, Tränen und die Klarheit, dass ich sie vermissen werde. Der Abschied heute morgen war unglaublich schwierig, wirklich begriffen habe ich das alles jetzt erst. Ein Jahr ist kann so lange sein und ich hätte sie am liebsten überredet hier zu bleiben. Doch jetzt sitzt sie im Flieger - kommt dem Abenteuer, das immer so fern schien, mit jeder Minute etwas näher.

Heute und morgen Abend gleich die nächste Abschiedsfeier; langsam kommt man sich wirklich etwas verlassen vor.

Lotte und Tanita - kommt bitte heil wieder nach Hause. Denn Freunde sind eindeutig das worauf man am schwierigsten verzichten kann.

Stufen

Wie jede Blüte welkt
und jede Jugend dem Alter weicht,
blüht jede Lebensstufe,
blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
in and're, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
der uns beschützt und der uns hilft zu leben.


Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
an keinem wie an einer Heimat hängen,
der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
und traulich eingewohnt,
so droht Erschlaffen!
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
mag lähmender Gewohnheit sich entraffen.


Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
uns neuen Räumen jung entgegen senden:
des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

(Hermann Hesse)

Hakuna Matata - Ich werde euch vermissen! 

15.8.07 15:49


Stress

Muss gleich wieder zum Arzt rennen um dieses Belastungs - EKG zu machen. Langsam geht es mir auf die Nerven jeden zweiten Tag dort aufzukreuzen und doch wieder anhören zu müssen, dass sie nicht wissen was die Ursache ist.

Aber na ja, meckern hat ja bekanntlich noch nie viel geholfen, als werde ich mich jetzt zusammen reißen und mich auf den nächsten Arztbesuch freuen (haha). Eine erfreuliche Sache gibt es allerdings - ich bin endlich mal wieder dazu gekommen etwas zu schreiben. Ich hatte ganz vergessen wie viel Spaß das macht, ich habe gestern dabei vollkommen die Zeit vergessen. Bin mir noch nicht so sicher, ob es wirklich gut geworden ist, aber immerhin stehen die Buchstaben schonmal.

Irgendwie traurig, dass die Ferien sich schon wieder dem Ende zu neigen. Ich bin noch absolut nicht in Stimmung wieder in die Schule zu gehen. Der beste Beweis dafür ist mein morgendlicher innerer Kampf mit mir selbst möglichst vor 12 Uhr aufzustehen. Aber ich kann mich nur wiederholen - meckern bringt nichts. Werde versuchen es demnächst einfach zu ignorieren.

Genießt die Ferien und macht euch noch schöne Tage - und vergesst dabei nie "Sommer ist was in deinem Kopf passiert".

Hakuna Matata - Ich drücke einfach auf den kleinen grünen Knopf und die Sonne geht in meinem Kopf... 

9.8.07 15:01


Zurück zu dir

Bin vom Urlaub zurück und komme nun auch endlich mal wieder dazu hier etwas zu schreiben.

Mailand war einfach wundervoll – ich möchte mich schon jetzt am liebsten wieder in den Zug setzen und zurück fahren. Als wir vor ca. 1 Woche dort angekommen sind, habe ich mich gefragt was mich eigentlich so an dieser Stadt fasziniert. Im Laufe der vergangenen Woche habe ich die Antwort gefunden. Diese Stadt ist so unglaublich vielschichtig. Es gibt so viele verschiedene Ecken und für jeden ist etwas dabei. An der einen Ecke die Großstadt, die mit genialen Geschäften und schicken Cafès und Bars lockt. An der nächsten Ecke ist das Viertel für alle, die es ruhiger lieben. Wunderschöne, typisch italienische Architektur, die mich immer wieder in ihren Bann zieht. Restaurants, die nicht nur unglaublich leckeres Essen auftischen, sondern auch einen Einblick in das Leben der Einheimischen gibt. Die Flüsse, dir früher ganz Mailand durchzogen haben und heutzutage nur noch in bestimmten Ecken die Stadt verschönern. Und über all dem das typisch italienische Leben – die Menschen scheinen irgendwie aufgeschlossener, gelassener und lebensfroher. Man bekommt auf den Straßen ständig ein nettes Lächeln zugeworfen und in Restaurants wird man wie alte Bekannte (was wir zugegebener Maßen manchmal schon sind) begrüßt. Ich finde es außerdem wundervoll, dass in Italien die Familie so wichtig ist. Man sitzt abends ewig in der Runde und isst, redet und lacht. Man ist glücklich mit sich und seinen Mitmenschen. Das finde ich immer wieder beeindruckend und am liebsten würde ich ein Stück dieser Mentalität hier her mitnehmen.

Am letzten Abend saß ich mit meiner Mutter auf unserem wunderschönen Dachgarten, von welchem wir einen fantastischen Blick über ganz Mailand hatten. Es war schon dunkel und wir konnten die Lichter der landenden und startenden Flugzeuge beobachten. Jedes Mal haben wir geraten wo diese Flugzeug hinfliegt oder wo es her kommt. Was für Menschen sich auf einen erholsamen Urlaub gefreut haben oder welche Väter glücklich waren von einer langen Reise zu ihrer Familie nach Hause zu kehren.

Man sieht, Italien hat mal wieder Spuren bei mir hinterlassen. Spuren von Sehnsucht, Fernweh, aber auch einer Lebenseinstellung, die mich immer wieder verzaubert. Doch trotz allem ist auch schön wieder nach Hause zu kommen. Aber es ist ein bedrückendes Gefühl, dass gleich mehrere von meinen engsten Freunden bald im Ausland sind. Ich werde sie unheimlich vermissen und freue mich schon jetzt auf den Tag, wo ich „Herzlichen Willkommen zurück“ zu ihnen sagen kann.

Hakuna Matata – Aber egal wo wir sind; wir sehen immer alle den gleichen Mond.  

8.8.07 15:08


Die Schwebe zwischen Hoch und Tief

Ich genieße die Ferien, die freie Zeit, das schöne Wetter und den bevorstehenden Urlaub. Aber irgendwie fehlt etwas. Ich könnte momentan ohne Hindernisse glücklich sein - oder jedenfalls größtenteils. Aber dann kommen wieder die Stunden, in denen ich anfange zu zweifeln, unsicher bin und nicht genau weiß wie manche Dinge weiter gehen sollen.

Ja? Nein? Vielleicht? Positiv? Negativ? Glücklich? Unglücklich? Es ist die Schwebe zwischen Hoch und Tief, in der ich mich befinde. Eine Stimmungslage, die niemals ruht und sich nicht entscheiden kann. Genauso wie ich. Was will ich eigentlich? Eine Frage, die momentan häufig offen stehen bleibt und in deren Auslassungspunkte viel hinein interpretiert werden kann.

Außerdem würde ich gerne mal wieder etwas schreiben. Aber ich habe irgendwie Angst. Es hört sich so albern an, aber Angst davor, dass ich es nicht mehr richtig kann, bzw. dass mich das Ergebnis enttäuschen würde. Was ist, wenn ich einmal etwas geschrieben habe, worauf ich Stolz war, aber das nur einmalig war? Es ist ein merkwürdiges Gefühl und anstatt mich ihm zu stellen, drücke ich mich davor. Dabei ist es eigentlich so einfach - man muss nur den Worten folgen, die einem im Geist herum gehen...

Hakuna Matata - Ich schwebe, ich fliege, ich falle - und das alles auf einmal. 

18.7.07 15:48


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